30Jul
ERÖFFNUNGSPROGRAMM 30. JuliJul. 2021 20:30Platz der Demokratie, Weimar, Deutschland

Open Air Kino

ERÖFFNUNGSPROGRAMM

Der erste Filmsommer - Abend steht ganz im Zeichen einer gemeinsamen Eröffnung der Oberbürgermeister und Schirmherren aus Weimar, Blois und Zamość! Jeder hat einen Kurzfilm aus seinem Land im Gepäck - nach einem ca. einstündigen Opening geht's um 21.30 Uhr los... Weimarer Filmsommer - die erste - Film ab!

19 Uhr Einlass

20.30 Uhr Beginn der Eröffnungsveranstaltung

21.30 Uhr Filmstart

 

Kurzfilme:

Zamość: Ogród profesora Milera (Der Garten von Professor Miler) (OmU)

Blois: Il était une fois Blois (OmU)

Weimar: Masel Tov Cocktail

 

Tickets: Online-Tickets (zzgl. VVK-Gebühr), im Lichthaus-Kino (Tel 03643 – 4788993, Am Kirscherg 4, 99423 Weimar) oder an der Abendkasse (6 Euro, 5 Euro ermäßigt | Unter 12 Jahre frei)

In Kooperation mit:

 


Masel Tov Cocktail
Deutschland 2020. 30 Min.

Zutaten: 1 Jude, 12 Deutsche, 5cl Erinnerungskultur, 3cl Stereotype, 2 TL Patriotismus, 1 TL Israel, 1 Falafel, 5 Stolpersteine, einen Spritzer Antisemitismus
Zubereitung: Alle Zutaten in einen Film geben, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren.
Verzehr: Vor dem Verzehr anzünden und im Kino genießen. 100% Koscher.

Antisemitismus ist vom unterschwelligen Symptom wieder zu einer offenen Wunde der Gesellschaft geworden.
Selten hat ein Film so offen und provokativ die Stereotypen und Klischees dieses Antisemitismus entlarvt. Der Cocktail, der uns hier serviert wird, hält allen den Spiegel vor, den deutschen Nicht-Juden mit ihren reflexhaften Reaktionen vor dem Hintergrund des Holocaust und ihrem Unwissen über jüdische Kultur. Aber auch Juden, die Populisten auf den Leim gehen, die hinter dem Anti-Islamismus ihren Antisemitismus verstecken. Spielerisch, locker und mit bitterem Witz inszenieren die Filmemacher Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch mit schnellem Tempo und voller Energie einen Lehrfilm der besonderen Art. Erwähnt sei hier auch die großartige Schauspielleistung des Protagonisten Alexander Wertmann und die Kameraführung, die uns in das Geschehen involviert.
Ein Film, bei dem uns am Ende das Lachen im Halse stecken bleibt. Danke!

Regie, Drehbuch: Arkadij Khaet, Mickey Paatzsch. Darsteller: Alexander Wertmann, Vladislav Grakovskiy, Liudmyla Vasylieva, Gwentsche Kollewijn, Mateo Wansing Lorrio, Luke Piplies, Steffen C. Jürgens


 

Ogród profesora Milera (Der Garten von Professor Miler) (OmU) 

Polen, 2018

Der Film „Der Garten von Professor Miler" wurde 2018 anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung des Zoologischen Gartens in Zamość gedreht. Łukasz Sułowski ist der Drehbuchautor und Regisseur des Films. Der Film erzählt die Geschichte der Gründung und des Betriebs vom Zoo in Zamość von den bescheidenen Anfängen als zoologisch-botanischer Schulgarten bis hin zur heutigen Mitgliedschaft in der EAZA (European Association of Zoological Gardens). Gleichzeitig stellt der Film Professor Stefan Miler, den Gründer des Zoos von Zamość, vor dem Hintergrund der Geschichte der Stadt vor.

Die Konzeptskizze des Films beinhaltet drei Hauptthemen:

Das nationalistische Thema - der Patriotismus von Professor Miler, einem Anhänger Piłsudskis, Dichter, Pädagogen und seine Lebensgeschichte bis zum Antritt einer Lehrerstelle am Gymnasium in Zamość.

Die Hauptachse des Films - die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Zoologischen Gartens in Zamość (1918-1957), Aufnahmen von Fotos aus Archiven, verwoben mit Berichten der noch lebenden Schüler von Professor Miler, die oft lustige Geschichten über das Leben des Professors und über die Pflege hochmütiger Zoobewohner erzählen.

Das Thema Zamość - die Rolle der Stadt in der Entwicklung des Zoos bis zum heutigen Tag - und zeigt, wie sich in den vergangenen Jahrzehnten die aus der Leidenschaft von Professor Miler geborene Idee von einem kleinen Schulgarten zu einem professionellen, mit internationalen Institutionen verbundenen Zoo entwickelt hat.


 

„Il était une fois Blois“ (OmU) 

Frankreich, 2015

Der Film nimmt die wunderschöne im Loiretal gelegene Stadt Blois und ihr bisheriges Erbe für die heutigen Einwohner der Stadt, aber auch für die gesamte Region in den Fokus. Er betrachtet die Entwicklung Blois‘ mit ihren Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen und betont die aktive Beteiligung der Jugend am Leben in der und für die Stadt.


 

Musik:

Udo Hemmann & Band feat. Karolina Trybała (Gesang)

Monika Herold: Bass

Kay Kalytta: Percussion

Nils Alf: Saxophon

Udo Hemmann Gesang, Gitarre

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Veranstaltungsort

Platz der Demokratie, Platz der Demokratie, Weimar, Deutschland

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